Redundanz: Immer diese Wiederholungen!

Informationstheoretiker betrachten alles als ‚überflüssig‘, was in einem Datensatz zwei- oder mehrfach vorkommt. Sie nennen solche Doppelungen ‚redundant‘, da diese die Datenbestände ohne Informationsgewinn nur unnötig aufblähen. Nahezu jede Nachricht enthält Redundanzen, die ohne Schaden für den Informationsgehalt weggelassen werden könnten. IT-Programmierer nennen eine solche ‚Diät‘ für den Datenbestand dann ‚Deduplikation‘.

Manchmal hat der Fortbestand einer Redundanz allerdings auch positive Seiten, weil sich Daten dadurch selbst auf Fehler kontrollieren können. Redundanz-Abweichungen wären dann ‚Alarmsignale‘, die auf eine unvollständige oder fehlerhafte Übermittlung hindeuten. In der Informationstheorie - wie auch beim IT-Service - gilt es also immer abzuwägen zwischen der Qualität eines Datenbestandes (hohe Redundanz) und der Quantität bei der Datenübertragung (niedrige Redundanz).
Λ