Absenderkennung: Die Spitzklammer entscheidet

Absenderkennungen im E-Mail-Verkehr sind kinderleicht zu fälschen. Jeder Laie kann sich im Browser ein neues ‚Pseudo‘, zulegen. Manchmal erhalten erstaunte Nutzer sogar eine E-Mail von sich selbst, die sie aber nie geschrieben haben.


Vor allem die Versender von Spam-Mails arbeiten mit gefälschten Absenderkennungen. Öffnet man schnellfertig eine solche Mail – vor allem deren angehängte Dateien – dann ist das Malheur passiert. Am Ende wurde der eigene Rechner sogar zu einem Teil eines Netzes aus Spam-Mail-Schleudern.

Eine erste und einfache Abhilfe schafft vor allem die Überprüfung der Absenderzeile, die in der Regel einen (fälschbaren) Absendernamen in Klartext enthält – und erst dahinter in Spitzklammern dann die wirkliche E-Mail-Adresse:
Amazon.de      versandbestaetigung(at)amazon.de
Kennung          E-Mail-Adresse


Die Kennung könnte jedermann in seinem Browser leicht manipulieren. Wichtig ist es daher, vor dem Öffnen jedes Posteingangs die E-Mail-Adresse in den Spitzklammern zu überprüfen. Denn einen E-Mail-Server, der ‚amazon.de‘ als seine Domain nennen dürfte, den kann sich kein Spam-Mail-Versender so leicht installieren.

Achten Sie daher beim Prüfen Ihrer Mails immer auf die Spitzklammer in Ihrem Mailclient!

Bremen, den 13. März 20
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