Redundanz: Ein zweischneidiges Schwert

Informationstheoretiker nennen alles, was in einem Datensatz überflüssig ist, schlicht ‚redundant‘. Sie betrachten diese Doppelungen zunächst als lästig, weil es Datenbestände ohne Informationsgewinn nur unnötig aufbläht. Fast jede Nachricht enthält solche Redundanzen, die ohne Schaden für den Informationsgehalt weggelassen werden könnten. IT-Programmierer nennen einen solchen Eingriff in den Datenbestand ‚Deduplikation‘.

Die Redundanz hat allerdings auch positive Seiten, weil sie sich selbst auf Fehler kontrollieren kann. Redundanz-Abweichungen voneinander wären dann ‚Alarmsignale‘, die auf eine unvollständige oder fehlerhafte Übermittlung hindeuten. In der Informationstheorie gilt es also immer abzuwägen zwischen der Qualität eines Datenbestandes (hohe Redundanz) und der Quantität bei der Datenübertragung (mit niedriger Redundanz).

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