CPC: Der Meistbietende gewinnt

Das Marketing wurde im Netz zu einer verwirrenden Angelegenheit, und die alten Gesetze gelten nicht mehr. Die neue Währung im Netz heißt Cost-per-Click (CPR): Der Werbetreibende bezahlt nur noch für jene Kunden, die sein Angebot auch aufrufen, und nicht länger für die einzigartige Kreativleistung einer Agentur.
Die Platzierung ist beim CPC das neue Gut. Die Werbung für ein Produkt auf einer anderen Homepage wird gewissermaßen ‚versteigert‘, die Höhe des Gebots entscheidet, wie prominent ein Werbebanner dort erscheint. Die Begriffe ‚Affiliate-Marketing‘ oder ‚Search-Engine-Marketing‘ (SEM) haben sich hierfür eingebürgert.
Wenn bspw. die Homepage ‚Heiraten heute‘ ein Banner der Firma ‚Brautmoden‘ für einen Cost-per-Click von zwei Euro verhandelt und dieses Werbebanner bei sich eingebunden hat, so zahlt die Firma ‚Brautmoden‘ vierzig Euro an ‚Heirat heute‘, sobald zwanzig Klicks erfolgt sind.   
Auch neue Abrechnungsformen kommen vor: je Weiterleitung das Cost-per-Lead (CPL), je Bestellung das Cost-per-Order (CPO), je Verkauf das Cost-per-Sale (CPS) usw.

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